Schuldirektoren Gaßner und Stötter in den Ruhestand verabschiedet

Am 21. Juli wurden im Rahmen einer Feierstunde die langjährigen Leiter der Hermann-Köhl-Grund- und Mittelschule Direktor Rolf Gassner und Konrektor Werner Stötter aus ihren Ämtern verabschiedet. Anbei der Redebeitrag von Bürgermeister Dr. Sparwasser anlässlich der Feierlichkeiten.

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Rede zur Verabschiedung von Rektor Gaßner und Konrektor Stötter

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrtes Kollegium der Hermann-Köhl-Schule,

lieber Rektor Gassner,

lieber Konrektor Stötter,

als Vertreter der Marktgemeinde Pfaffenhofen und der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhofen/Holzheim, darf ich Sie zunächst ganz herzlich begrüßen. Es ist für mich eine besondere Ehre an dieser Feierstunde teilnehmen zu dürfen, wenngleich es für uns als Schulaufwandsträger sicher kein Festtag ist, denn wir verabschieden heute zwei Persönlichkeiten, die die Geschicke unserer Schule und deren Entwicklung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ganz entscheidend geprägt haben. Und die, das kann ich schon vorab sagen, uns sicher auch fehlen werden.

Lieber Herr Gaßner,

lieber Herr Stötter,

nichtsdestotrotz möchte ich Ihnen zunächst einmal ganz herzlich gratulieren zum Eintritt in den Ruhestand! Gleichzeitig möchte ich mich natürlich im Namen der Gemeinde und der Verwaltungsgemeinschaft herzlich bei Ihnen für Ihren Einsatz und Ihr jahrzehntelanges Engagement für die Hermann-Köhl-Schule und für unsere Gemeinde bedanken.

Ich weiß, dass Ihre Tätigkeit für Sie beide immer eine Herzensangelegenheit war. Diese Schule war für Sie nicht nur Beruf sondern Berufung. Und ich weiß auch, dass Sie beide immer mit vollem Engagement und mit Herzblut bei der Sache waren.

Unter Ihrer Leitung konnten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele wichtige und nachhaltige Projekte für die Entwicklung unserer Schule und für die Entwicklung Pfaffenhofens angestoßen werden.

So waren Sie maßgeblich daran beteiligt, die Umstellung der Haupt- in die Mittelschule zu gestalten. Dazu gehörte auch, den Beitritt in den Schulverbund mit der Mittelschule in Weißenhorn zu koordinieren - das war 2011.

Die Mittagsbetreuung, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, haben Sie beide mit ins Leben gerufen.

Den Neubau der Turnhalle, die sich auch bei den Vereinen hier am Ort großer Beliebtheit erfreut, haben sie ganz wesentlich mit initiiert und von Beginn an begleitet. Auch für uns als Gemeinde hat der Bau der Halle einen großen Mehrwert geschaffen.

Sie haben hier an der Schule die sozialen und pädagogischen Angebote ausgebaut, etwa die Schulsozialarbeit, die Bibliothek und vieles mehr.

Sie haben die Digitalisierung des Lehrens und Lernens vorangebracht.

Sie haben die Kontakte zu den örtlichen Unternehmen und Betrieben, vor allem auch mit dem Gewerbeverband gepflegt und die Gewerbeschau – ein Aushängeschild für unsere Gemeinde - ganz wesentlich mitgestaltet.

Und Sie haben bei all Ihren Projekten immer auch die Kontakte in die Gemeinde hinein gesucht. Schule war für Sie nie ein geschlossenes System des Lernens und der Bildung, sondern immer auch Teil der Gemeinschaft hier am Ort. Hierfür sind wir Ihnen sehr dankbar.

Sicher war es nicht immer einfach. Sicher gab es Tage an denen man mit dieser schwierigen Aufgaben eine Schule zu leiten auch gehadert hat. Ich kann aber mit Gewissheit sagen, dass Sie hier in fast zwei Jahrzehnten Großartiges für unsere Schule und für Pfaffenhofen geleistet haben. Vieles war sicher auch Pionierarbeit – ganz im Sinne des Namensgebers unserer Schule. Und dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Ich denke, wenn wir heute auf unsere Schule schauen, dann können wir mit Stolz sagen, dass wir hier am Ort eine hervorragende Bildungsstätte haben, mit einer ausgezeichneten Qualität in der schulischen Bildung. Und ich kann Ihnen versichern, dass wir alles daran setzen werden, dass das so bleibt. Ich denke, dass es keine noblere Aufgabe gibt, als die Bildung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen.

 „Junge geh zur Schule, was du im Kopf hast kann Dir keiner nehmen.“ So wurde mir als Schüler immer mitgegeben. Bildung ist quasi krisenfest. Und Krisen kommen im Leben leider immer wieder wie wir derzeit erfahren müssen.

Lieber Herr Gaßner,

lieber Herr Stötter,

der Tag Ihrer Verabschiedung ist vor allem ein Tag des Dankes für Ihr unermüdliches Engagement für „Ihre“ Schule und für die Erfolge, die Sie hier für Pfaffenhofen erzielen konnten.

Im Namen der Gemeinde und der VG wünsche ich Ihnen für den Ruhestand alles Gute und vor allem Zeit und Gesundheit für die Dinge, die Sie sich nun vorgenommen haben. Bleiben Sie uns und unserer Schule verbunden, deren Entwicklung Sie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten geprägt haben und die sicher auch in Ihnen eine Prägung hinterlassen hat.

Danke und alles Gute!

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